Alles begann mit einer Stoffwindel.

Manchmal entstehen die schönsten....

Geschichten nicht aus einer Geschäftsidee.

Sondern aus dem ganz normalen Familienalltag.

Meine Geschichte begann lange bevor es die Stoffwindelbar gab.

Als mein Sohn 1986 geboren wurde, war für mich ganz selbstverständlich, ihn mit Stoffwindeln zu wickeln. Damals war das nichts Besonderes – viele Familien machten es genauso.

Als 1999 meine Tochter zur Welt kam, wollte ich diesen Weg wieder gehen. Doch diesmal war alles anders.

Überall gab es Einwegwindeln. Natürlich habe ich sie ausprobiert. Aber sie überzeugten mich nicht. Sie fühlten sich für mich einfach nicht richtig an – und der Gedanke an die riesigen Müllberge ließ mich ebenfalls nicht los.


Also machte ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung.

Die Suche nach der perfekten Stoffwindel

Damals war das Internet noch etwas völlig Neues.

In den Babygeschäften fand ich fast ausschließlich Mullwindeln und die damals bekannten PVC-Überhosen – viele kennen sie noch als "Schwedenhöschen". Für mich war das keine wirkliche Alternative. Sie waren genauso dicht wie Einwegwindeln und boten kaum Atmungsaktivität.

Also begann ich zu recherchieren.

Stundenlang.

Tagelang.

Monatelang.

Irgendwann entdeckte ich moderne Überhosen aus atmungsaktiven Materialien mit Klettverschluss.

Eine dieser ersten Überhosen habe ich heute noch.

Nicht weil ich sie brauche.

Sondern weil sie mich jeden Tag daran erinnert, wie alles begann.

Ohne es zu merken, war aus einer einfachen Suche längst eine Leidenschaft geworden.


Die erste moderne Stoffwindel-Überhose, die ich Ende der 90er gefunden habe. Sie erinnert mich bis heute daran, wie alles begann.

Aus Leidenschaft wurde Stoffwindelbar

Je mehr ich über moderne Stoffwindeln lernte, desto stärker wuchs der Wunsch, dieses Wissen auch mit anderen Familien zu teilen.

2001 eröffnete ich deshalb mein erstes Stoffwindelgeschäft in Halle an der Saale.

Damals war das Thema noch eine echte Nische.

Viele Menschen konnten sich nicht vorstellen, moderne Stoffwindeln zu benutzen.

Den Satz:

„Das ist doch eklig – das wäscht man doch in der Waschmaschine!“

habe ich unzählige Male gehört.

Aber ich wusste, dass moderne Stoffwindeln nichts mehr mit den Vorurteilen vergangener Jahrzehnte zu tun hatten.

Ich wollte Eltern zeigen, dass Stoffwindeln einfach, praktisch, gesund und nachhaltig sein können.

Manchmal geht das Leben Umwege

2003 musste ich mein Geschäft wieder schließen.

Natürlich war das ein schwerer Moment.

Viele hätten wahrscheinlich aufgegeben.

Ich nicht.

Ich wusste, dass meine Überzeugung die richtige war.

Als das Internet immer mehr Menschen erreichte, entstand eine neue Chance.

2006 gründete ich die Stoffwindelbar neu – diesmal als Onlineshop.

Bis heute bin ich unglaublich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Was mich bis heute antreibt

In fast zwanzig Jahren durfte ich unzählige Familien begleiten.

Das Schönste an meiner Arbeit ist bis heute nicht der Verkauf einer Stoffwindel.

Es ist der Moment, wenn Eltern nach einer Beratung mit einem Lächeln nach Hause gehen.

Oder wenn sie einige Wochen später wiederkommen – gemeinsam mit Freunden oder der Familie – und voller Begeisterung erzählen, wie gut Stoffwindeln für sie funktionieren.

Dann weiß ich:

Genau dafür mache ich das.

Ein Erlebnis ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

Eine Mutter kam immer wieder in mein Geschäft, um für ihre Tochter neue Stoffwindeln auszusuchen.

Jedes Mal sagte sie lächelnd:

„Meine Tochter darf einfach nie aus den Stoffwindeln herauswachsen.“

Solche Begegnungen bleiben für immer.

Warum es heute auch Produkte für Erwachsene gibt

Viele Besucher wundern sich zunächst, warum es in der Stoffwindelbar nicht nur Babyprodukte gibt.

Der Grund ist persönlich.

Meine Mutter war nach einem Querschnitt viele Jahre auf Inkontinenzprodukte angewiesen.

Damals erlebte ich täglich, wie teuer und wenig nachhaltig Einwegprodukte sein konnten.

Also begann ich auch für sie nach wiederverwendbaren Lösungen zu suchen.

Als erste Hersteller Stoffwindeln und Inkontinenzprodukte für Erwachsene entwickelten, durfte ich diesen Weg sogar mit begleiten. Aus ersten Mustern entstanden Produkte, die heute vielen Menschen den Alltag erleichtern.

Heute gehören deshalb auch waschbare Inkontinenzprodukte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbstverständlich zur Stoffwindelbar.

Denn Nachhaltigkeit endet für mich nicht nach der Babyzeit.

Mehr als ein Onlineshop

Die Stoffwindelbar ist bis heute ein Familienunternehmen mit Herz.


Ich nehme mir Zeit.


Ich höre zu.


Ich beantworte Fragen.


Ich weiß, dass viele Eltern am Anfang unsicher sind.


Genau deshalb möchte ich, dass sich jeder Mensch bei mir gut aufgehoben fühlt.


Ganz gleich, ob es um die erste Stoffwindel für ein Neugeborenes oder um eine nachhaltige Inkontinenzlösung für Erwachsene geht.

Darauf bin ich heute stolz

Wenn ich auf meinen Weg zurückblicke, denke ich nicht zuerst an Produkte oder Verkaufszahlen.

Ich denke an all die Familien, die ich begleiten durfte.

An die vielen Gespräche.

An die kleinen und großen Erfolgserlebnisse.

Und daran, dass ich auch in schwierigen Zeiten nie aufgehört habe, an meine Idee zu glauben.

Ich bin stolz darauf, immer wieder einen Weg gefunden zu haben – auch dann, wenn es einmal nicht leicht war.

Meine Vision

Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen entdecken, wie moderne Stoffwindeln heute sind.

Dass Eltern keine Angst mehr vor dem Stoffwickeln haben.

Dass nachhaltige Lösungen selbstverständlich werden.


Und wenn meine Kinder eines Tages sagen können:


„Meine Mutter hat dazu beigetragen, Stoffwindeln wieder salonfähig zu machen.“


...dann habe ich mehr erreicht, als ich mir jemals hätte wünschen können.

Schön, dass du hier bist.

Ob du gerade erst mit Stoffwindeln beginnst, nach einer nachhaltigen Lösung für dein Kind suchst oder waschbare Inkontinenzprodukte kennenlernen möchtest:

Ich freue mich darauf, dich persönlich zu begleiten.

Herzlichst

Simone Treskow

Gründerin der Stoffwindelbar