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Wenn du menstruierst, verwendest du im Laufe deines Lebens zwischen 12.000 und 16.000 Einweg-Menstruationsprodukte. Diese riesige Menge kann sich auf bis zu 18.000 Pfund Abfall summieren. Doch es geht nicht nur um die Kosten. Viele herkömmliche Binden enthalten schädliche Kunststoffe wie Polyethylen und Tampons oft Chemikalien wie Dioxin, Chlor oder Viskose. Diese Stoffe können auf Mülldeponien ins Grundwasser gelangen. Zudem benötigen diese Produkte Hunderte Jahre, um sich zu zersetzen, und zerfallen dabei in Mikroplastik, das in die entlegensten Gebiete der Erde gelangt.
Wiederverwendbare Menstruationsbinden sind eine nachhaltigere Alternative zu Einwegprodukten. Sie sehen ähnlich aus wie herkömmliche Binden, sind jedoch dafür konzipiert, gewaschen und wiederverwendet zu werden. In der Regel bestehen sie aus einer weichen Baumwollschicht, einem saugfähigen Kern und einer wasserdichten Rückseite. Im Folgenden beantworten wir einige der häufigsten Fragen, die viele Neulinge haben.
Während Einwegbinden oft einen Klebestreifen haben, werden wiederverwendbare Binden mit Druckknöpfen an deiner Unterwäsche befestigt. Das saugfähige Material liegt direkt auf der Haut, während die wasserdichte Schicht auf der Unterwäsche liegt.
Zu Beginn könnte es passieren, dass die Binde beim Gehen verrutscht, aber die richtige Kombination aus Binde und passender Unterwäsche hilft, alles an Ort und Stelle zu halten. Enge Hosen bieten dabei mehr Halt als weite oder lockere Kleidung. Achte außerdem auf den Zwickel deiner Unterwäsche: Ist er breiter als die Binde, bleibt diese stabiler.
Wiederverwendbare Binden gibt es in verschiedenen Größen und Saugstärken – für leichte bis starke Blutungen sowie für den Gebrauch über Nacht. Es ist sinnvoll, verschiedene Größen auszuprobieren, um herauszufinden, welche am besten zu dir passt. Wie bei Einwegbinden sollte eine wiederverwendbare Binde gewechselt werden, wenn sie sich auf der Haut feucht anfühlt. Viele Nutzer*innen finden, dass wiederverwendbare Binden saugfähiger sind und weniger häufig gewechselt werden müssen. Ein bisschen Ausprobieren gehört dazu, aber sobald du das Richtige gefunden hast, kannst du jahrelang auf Einwegprodukte verzichten.
Um Flecken zu vermeiden, solltest du die Binden nach dem Gebrauch mit kaltem Wasser ausspülen, bis das Wasser klar ist. Heißes Wasser fixiert Flecken und sollte vermieden werden. Wenn du sie nicht sofort waschen möchtest, bewahre sie in einem wasserdichten Beutel auf und wasche sie innerhalb von 48 Stunden. Die meisten Binden können bei 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, du kannst sie aber auch per Hand reinigen.
Vermeide biologische Waschmittel oder Weichspüler, da diese die Materialien schädigen oder die Saugfähigkeit beeinträchtigen können. Am besten lässt du die Binden an der Luft trocknen. Falls du einen Wäschetrockner verwendest, wähle eine kalte Einstellung, da Hitze Flecken fixiert und die Lebensdauer der Binden verkürzen kann.
Mit richtiger Pflege können wiederverwendbare Binden etwa fünf Jahre lang verwendet werden. Solltest du sie irgendwann entsorgen müssen, kannst du die Bestandteile trennen und recyceln. Druckknöpfe aus Metall oder Kunststoff können separat entsorgt werden, während einige Stoffe recycelbar oder sogar kompostierbar sind. So kannst du sicherstellen, dass du deinen Beitrag zum Umweltschutz leistest.
Wenn du neugierig auf wiederverwendbare Menstruationsbinden bist, kannst du mit kleineren Modellen für leichtere Blutungen beginnen und dich dann an größere und saugfähigere Varianten herantasten. Du sparst nicht nur Geld, sondern reduzierst auch deinen ökologischen Fußabdruck. Mit der richtigen Pflege wirst du jahrelang Freude an deinen nachhaltigen Binden haben!